McDonnell Douglas F-15E Strike Eagle „Bunker Buster“ (60312 Tamiya 1:32)

Der Bausatz von Tamiya befindet sich schön länger auf dem Markt und bietet eine solide Basis für dieses Projekt. 

Folgende Zurüst-Sets kamen zum Einsatz:

Avionix:

32020 F-15E Strike Eagle Cockpit for Tamiya Kit

Wolfpack:

WP32015 F-15E Strike Eagle OIF Update Set

Eduard:

32169 F-15E Strike Eagle exterior

32596 F-15E Strike Eagle interior

32533 F-15E Strike Eagle formation light

JX052 F-15E Strike Eagle masking set

Astra Decals:

ASD-3201 USAFE F-15C/E Lakenheath

PWMP:

3221 F-15 Intake Covers

Academy:

GBU 31 from Academy F 16CJ Kit

Farben:

AK Xtremes Metall-Colors

Gunze Sangyo

Daco Decalsetting

Testors

Ammo of MIG

Zusammenbau:

Ich begann mit dem Zusammenbau des Avionix Resin-Cockpits. Die Eduard Color Fotoätzteile bilden eine sinnvolle Ergänzung und wurden vor allem für die Instrumenten Panels verwendet. Zusammenbau und Bemalung gestalteten sich recht schwierig und nahmen sehr viel Zeit in Anspruch.

Bevor das fertige Cockpit in die vorderen Rumpfhälften eingesetzt werden konnte, musste das Bugfahrwerk in den entsprechenden Schacht eingebaut und angepasst werden. Am Metall-Bugfahrwerk wurden noch einige Details und Leitungen ersetzt und ergänzt. Die toll gemachten Resinschleudersitze wurde bemalt und ganz zum Schluss in das fertige Modell eingesetzt. Die Kanzel wurde ebenfalls mit Ätzteilen und Leitungen verfeinert und anschließen lackiert.

Im nächsten Schritt wurden die Lufteinläufe und die hinteren Triebwerke zusammengebaut, verspachtelt, innen lackiert und in die Hauptrumpfhälften eingefügt. Der Zusammenbau der Tragflächen ging recht zügig voran. Nach dem Rumpfvorderteil, Hauptrumpf und Tragflächen zusammengebaut waren, mussten einige Stellen verspachtelt und nachgraviert werden.

Die Flüger-Pylone wurden mit Teilen des Wolfpack-Sets ersetzt bzw. ergänzt.

Das Metal-Hauptfahrwerk wurden noch mit einigen Eduard-Ätzteilen und Leitungen aus Draht ergänzt und detailiert.

Die hinteren Nozzles wurden innen mit Eduard-Teilen verfeinert, so konnte ein aufwendiges Verspachteln der vielen Auswerferstellen vermieden werden. Innen erfolgte eine Lackierung in weiß, außen mit Metallfarben von AK (Xtreme).

Für die Bewaffnung und Außenlaten kamen folgende Teile zum Einsatz:

4x AIM-120C AMRAAM – modifizierte Bausatzteile

4x GBU 31 JDAM – von Academy F 16CJ-Bausatz

Lantirn AN/AAQ-14 – modifizierte Bausatzteile

AN/AAQ-33 Sniper Pod – Wolfpack OIF-Set

610-Gallon Fuel Tank – modifizierte Bausatzteile

Nach dem Zusammenbau konnten die einzelnen Komponenten (kompletter Rumpf, Pylons, Bewaffnung) für die Lackierung vorbereitet werden. Alle Komponenten wurden mit Spülwasser gereinigt und mit grauer Model Masters/Testors Grundierung vorbehandelt. Es folgte ein Preshading mit schwarz und anschließenden Farbauftag in dünnen Schichten mit Gunship Grey von Gunze. Einzelne Bereiche wurden durch einen leichten Farbauftrag mit aufgehellten Gunship Grey betont. Ein glänzender Farbauftrag mit Acry Hochglanzfarbe bildet die Basis für die Decals und Wathering. Das Washing/Weathering mit speziellen Farben von Ammo of MIG betont einzelne Details und sorgt so für mehr Dynamik.

Für die speziellen Markierungen der Maschine kamen Decals von Tamiya, Astra, einige selbst hergestellte (!) und spezielle bei ModelPrint.eu in Auftrag gebene Decals zum Einsatz.

Die Decals von Astra sind zwar sehr dünn, die Verarbeitung aber nicht ganz einfach. Durch den Einsatz von Weichmacher (Daco) konnten fast alle Decals ohne Randbildung aufgetragen werden.

Anschließend wurden alle Teile mit Mattlack von Model Masters/Testors versiegelt. Den Abschluss bilden die Montage aller Einzelteile (Hauptfahrwerk, Pylone, Waffen usw.) am Modell.

Der Bau Modells hat mir zwar viel Spaß gemacht, aber auch einiges an Nerven gekostet. Nicht immer läuft eben alles nach Plan. Aber gerade die Herausforderung ein solches imposantes Modell auf die Beine gestellt und vor sich stehen zu haben entschädigt doch für all die Mühe.