Consolidated PBY-5 Catalina (04520 Revell 1:48)

Geflogen wurde diese Maschine von Lt. T.R. Wooley. Sie gehörte zur VP-63, Fleet Air Wing 15, Port Lyautey, French Morrocco, Februar 1944. Sie war mit an der Versenkung von U-761 in der Straße von Gibraltar beteiligt. Ein besonderes Merkmal war der MAD (Magnetic Anomaly Detector) am Heck der Maschine.

Schon seit einigen Jahren lag der Bausatz der Consolidated PBY 5 von Revell/Monogram in 1:48 und ein Figurensatz für diese Maschine von SMA in meinem Regal. Ich besorgte mir den Aeromaster Decal-Bogen 48-235 und in mir reifte der Entschluss die Maschine in einem „Wasser“-Diorama zu präsentieren.

Der Bau des Modells bereitete keine größeren Schwierigkeiten. Der gesamte Innenraum und das Cockpit wurden mit Interior-Grün lackiert, mit einem Washing aus Ölfarben und einem Drybrushing versehen. Die bemalte SMA-Crew fand ihren Platz im Cockpit. Innenraum, Cockpit und Rumpfhälften konnten jetzt zusammengefügt werden. Am Heck ergänzte ich noch den MAD-Tail Boom aus Plastikmaterial. Der Zusammenbau von Tragflächen und Motoren gingen zügig vonstatten. Flächen und Rumpf wurden getrennt voneinander im Atlantik-drei-Ton-Schema bestehend aus Weiß, Lt. Gull Grey und Dark Gull Grey von X-tra-Color lackiert. Es folgte ein Washing mit Ölfarben. Das Aufbringen der Decals machte durch den Einsatz von Weichmacher (Micro-Sol) keine Probleme. Den Abschluss der Lackierarbeiten bildet eine Versiegelung mit Mattlack (Testors). Rumpf und Tragflächen konnten jetzt zusammengebaut und die Kleinteile ergänzt werden.

Das größte Problem beim Bau des Dioramas bildete die Darstellung der Wasseroberfläche. Nach dem ich hier einen Bericht von Frank Ilse gelesen hatte, fiel die Wahl auf Silikon. Vorher unbedingt auf einer kleinen Fläche testen!

Auf eine mit Holzleisten eingefasste Grundplatte (70x50cm) klebte ich eine 1cm starke Styrodurplatte, in die ich eine Aussparung für den Rumpf der Cat „geraspelt“ hatte. Mit Plakafarbe wurde die Oberfläche in verschiedenen Grau-Blautönen lackiert. 4 Tuben Silikon wurden zügig auf der Oberfläche verteilt und die Wellenstruktur mit verschieden breiten Spachteln eingearbeitet und das Modell in die noch feuchte Masse gedrückt. Nach eintägiger Trockenzeit wurden zum Schluss die Wellenkämme mit weißer Plakafarbe dargestellt.